Tipps und Tricks

Schriften bei Windows

Die Einstellung im Druckmenü unter Windows >>TrueType-Schriften durch Druckerschriftarten ersetzen<< darf nicht eingestellt werden. Dabei wird die TrueType durch IRGENDEINE Type1-Schrift ersetzt. >>TrueType senden als: Typ 42<< ist dagegen die optimale Lösung.

CMYK-Ausgabe aus MS Word

Platzierte CMYK-Tiffs werden bei Postscript-Dateien aus Word in RGB gewandelt. Ein CMYK-EPS hingegen bleibt im CMYK-Modus, da das EPS selbst schon im PS-Format geschrieben ist. Darüber hinaus funktioniert eine Ausgabe in Office-Programmen leider nur in RGB.

PDF in Acrobat beschneiden

Mit der Acrobat-Software können Sie PDF-Seiten auch beschneiden um falsche Formatausgaben zu korrigieren. Allerdings wirkt sich das nur auf die Bildschirm-Ansicht aus. Beim Druckbefehl bleiben die Seiten wie gehabt. Wenn Sie also Seiten nachträglich im Format verändern möchten, geht das nur mit einer Zusatzsoftware, wie Pitstop, oder eben die Postscript-Datei nochmals korrekt zu erzeugen. Denken Sie bitte hierbei auch immer daran, dass die Seiten im PDF-Dokument immer exakt zentriert sein müssen und das horizontal, sowie vertikal.

Schriftenkontrolle in Acrobat

Wenn man in Acrobat (ohne Pitstop) kontrollieren möchte, welche Schriften enthalten sind (unter Datei -> Dokumenteigenschaften -> Schriften) ist es unbedingt notwendig den Button „Alle Schriften auflisten…“ anzuklicken (Acrobat listet sonst nur Schriften auf, die er im geöffneten PDF auch schon darstellen musste). Damit Acrobat in dem Menü dann auch darstellt, ob die jeweilige Schrift eingebettet ist (sieht man bei Originalschrift) müsste man im Dokument nun alle Seiten durchblättern, bis Acrobat alle Schriften einmal dargestellt hat. Erst dann aktualisiert sich dieses Menü. Somit ist diese Schriftenkontrolle vor allem bei mehrseitigen Dokumenten eher unkomfortabel. Wer deshalb häufig mit umfangreichen PDF-Dokumenten arbeitet, sollte den Kauf von Pitstop in Erwägung ziehen, mit dem ein komfortabler Preflight möglich ist.

Definition: Haarlinie

Eine Haarlinie ist in einigen Programmen (Quark) als Gerätepixel definiert, d.h. die Stärke einer Haarlinie wird vom jeweiligen Ausgabegerät festgelegt. So wird z.B. auf einem Laserdrucker eine Haarlinie wesentlich fetter gedruckt als im Offsetdruck. Linienstärke min.0,1mm
Empf. für Photoshop-Einstellung
Tonwertzuwachs 15 %, GCR, >>mittlerer<< Schwarzaufbau (dabei werden Schwarztöne mit durchschnittlich 50% Cyan, Magenta und Gelb unterlegt, um eine bessere Tiefe in Bildern zu erreichen). Bei Screenshots mit neutralen Grauflächen stellen Sie den Schwarzaufbau z.B. auf >>maximal<

Farbwerte und Bildmodus

Die Bildschirmdarstellung ist nicht verbindlich. Kontrollieren Sie die Farben in Ihrem Dokument anhand von Farbfächern und Farbbüchern oder lassen Sie sich vor Drucklegung einen Proof erstellen! Stellen Sie CMYK-Modus, Graustufen oder Bitmap ein! Bitte KEINEN LAB- oder RGB-Modus verwenden, da es sonst zu Farbverschiebungen kommt!

ICC-Pofile

In Grafik- und Layoutprogrammen sollten Sie prinzipiell nicht mit ICC-Profilen arbeiten. In Photoshop arbeiten Sie bitte mit oben beschriebener Einstellung. Wir arbeiten intern mit untschiedlichen ICC-Profilen für unsere unterschiedlichen Maschinentypen. Weil bei Auftragsbestätigung aber noch nicht klar ist, auf welcher Maschine gedruckt wird, können wir Ihnen kein Profil zur Verfügung stellen. Wir arbeiten an einem entsprechendem Konzept. Bis dahin stellen Sie bei Datenanlieferung keine Farbprofile ein, sondern arbeiten mit oben aufgeführten Einstellungen.

Beschnitt

Elemente/Bilder, die bis zur Endformatkante reichen, müssen mind. 2 mm über das Endformat ragen, also in den Beschnitt. Diese 2 mm werden nach dem Druck weggeschnitten und dienen als >>Spielraum<< bei etwaigen Schneidedifferenzen.

Ränder

Beachten Sie bitte, dass es zu Schneidedifferenzen von bis zu einem Millimeter kommen kann. Vermeiden Sie daher schmale Ränder und die Platzierung von Schrift nahe am Rand.

Keine Mehrfachnutzen

Bei einem beidseitigen Druck erstellen Sie bitte ein Dokument im Endformat mit 2 Einzelseiten für Vorder- und Rückseite. Für Prospekte und Broschüren legen Sie bitte auch alles als Einzelseiten an. Dabei ist die Titelseite die erste Seite im Dokument und die Rückseite der Broschüre die letzte Seite. Die Innenseiten können dann auch als Doppelseiten (zwei aneinanderhängende Einzelseiten) angelegt sein, damit Übergänge nicht getrennt werden müssen.

Postscript-Druckformat

Wählen Sie beim Drucken in eine Postscript-Datei das Format so groß, dass Beschnitt und Schnittmarken mit gedruckt werden. In der Regel genügt es, 24 mm zum Endformat in Höhe und Breite zu addieren.

PDF exakt zentriert

Wenn Sie später Ihre PDF-Datei in Adobe Acrobat kontrollieren, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Seite(n) sowohl horizontal als auch vertikal exakt zentriert im PDF stehen müssen. Nur dann ist ein präziser Druckbogenaufbau unsererseits möglich.